Vom Spreeathen zum digitalen Hotspot: Berlin hat sich zu einem führenden Standort der Digitalwirtschaft entwickelt

Erschien am 5. Oktober 2017 in Aktuelles
  • Seit fünf Jahren sorgt „log in. berlin.“ dafür, dass die Welt neugierig auf den IT-Hotspot Berlin wird
  • Über 280 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützen die Kampagne
  • Jüngster Neuzugang: SAP

Das verpixelte Brandenburger Tor mit dem Logo der Kampange "log in. berlin"
Die Kampagne „log in. berlin.“ wirbt im In- und Ausland für Berlin als international
erfolgreichen und besonderen Standort der Digitalwirtschaft.

Berlin, 05.10.2017 – Seit fünf Jahren sorgt „log in. berlin.“ dafür, dass Berlin als attraktiver und leistungsfähiger Standort der Digitalwirtschaft bekannt wird – mit Erfolg. Heute gehört die Stadt zu den angesagtesten Standorten der Informationstechnologie in Deutschland und Europa. Bei Unternehmen, Start-ups und Fachkräften ist Berlin beliebter als je zuvor. Das ist auch ein Verdienst der Kampagne „log in. berlin.“, die vor fünf Jahren von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, gemeinsam mit Berlin Partner, der Technologiestiftung sowie der IHK zu Berlin und dem IT-Branchenverband SIBB aus der Taufe gehoben wurde. Die Kampagne wirbt mit Anzeigen, auf Veranstaltungen und online für Berlin als einzigartigen Digitalstandort und wird dabei auch von der Berliner Digitalwirtschaft mitgetragen. Mittlerweile unterstützen 285 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft „log in. berlin.“ (www.loginberlin.de). Jüngstes Mitglied ist SAP. Der Softwaregigant, der seine Zentrale im baden-württembergischen Walldorf hat, will mit seiner langjährigen Berlin-Präsenz jetzt noch aktiver für den Tech-Standort Berlin werben.

Digitalstandort Berlin boomt

Eine aktuelle Untersuchung der Investitionsbank Berlin („Hohes Tempo in der Digitalwirtschaft“) vom September 2017 zeigt, dass die Berliner Digitalwirtschaft mittlerweile fast so stark ist wie die Industrie in der Stadt. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 8,5 Prozent – der Anteil der Industrie liegt mit 8,7 Prozent nur knapp darüber – und ist damit doppelt so groß wie der der Bauwirtschaft. Und auch als Arbeitgeber ist die Digitalwirtschaft auf Wachstumskurs, hier sind mittlerweile 77.000 Menschen beschäftigt, ein Großteil der Jobs entstand erst in den letzten Jahren. Mitverantwortlich dafür sind unter anderem die vielen Start-ups. Denn alle 20 Stunden entsteht ein neues Start-up in Berlin. Im vergangenen Jahr waren es rund 450, 330 davon allein im Bereich der Software- und Datendienstleistungen. Mit ihnen floss über eine Milliarde Euro Wagniskapital in die Berliner Start-ups.

Zum Aufstieg und Boom der Digitalwirtschaft haben aber nicht nur die Start-ups beigetragen. Es strömen auch zahlreiche große Unternehmen und Konzerne in die Stadt, um hier ihre Digitalisierungssparten aufzubauen oder als Accelerator oder Inkubator zu agieren, darunter Google, Amazon oder Facebook und große Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Finanzwirtschaft, Handel und Logistik.

Jürgen Müller, Chief Innovation Officer von SAP, erklärt was Berlin so anziehend für die Digitalwirtschaft macht: „Innovationstreiber und Vorreiter für neue Märkte und disruptive Technologien zu sein – dafür arbeiten wir eng mit einem Cluster an innovativen Partnern, öffentlichen Einrichtungen und Medien zusammen. Berlin als eines der spannendsten Technologiezentren ist dafür ein hervorragender Ort.“

285 Unternehmen unterstützen „log in. berlin.“

Die Werbekampagne „log in. berlin.“ erzählt weltweit von den Stärken der Berliner IT- und Digitalwirtschaft. Die Federführung für die Kampagne haben die Berliner Wirtschaftsverwaltung und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Die IHK, die Technologiestiftung Berlin und der IT-Branchenverband SIBB sowie zahlreiche Unternehmen und Institutionen der IT- und Digitalwirtschaft in Berlin engagieren sich in dem Projekt. Anzeigen in deutschen und internationalen Medien machen auf den Standort neugierig. 285 Partnerunternehmen der Kampagne präsentieren Berlin auf wichtigen Veranstaltungen und Messen im In- und Ausland. Ihnen werden Infomaterial und Give-aways kostenlos zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bietet die Kampagne den Partnern eine Plattform, um ihre eigenen IT-Stellen zu bewerben und Fachkräfte zu suchen. Der Blog der Kampagne gibt spannende Einblicke in die Vielfalt und Besonderheit der Berliner Digitalwirtschaft, der Twitter-Kanal informiert regelmäßig zu IT-Neuigkeiten „Made in Berlin“. Alles unter dem Kampagnenmotto: „redefine the possible. log in. berlin.“. Mit diesem Claim werden IT-Entscheider, Fachkräfte und Investoren auf Berlin neugierig gemacht.

Sebastian Askar, Kampagnenkoordinator in der Senatsverwaltung für Wirtschaft: „Die Kampagne funktioniert seit fünf Jahren so erfolgreich, weil sie die Potenziale der Gründungspartner und der vielen Partnerunternehmen nutzt. Sie alle zeigen, dass ‚IT made in Berlin‘ Technologien und Lösungen liefert, die für die Digitalisierung gebraucht werden. Wir haben hier in Berlin außerdem ein internationales Potenzial an Fachkräften und Know-how, das immer mehr Unternehmen anzieht. Die Kampagne ‚log in. berlin.‘ soll diesen Effekt auch zukünftig weiter verstärken und festigen.“
 

Pressekontakt

Sebastian Askar
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